Lünebahn

Bleckede: Auto an Bahnübergang mit Triebwagen kollidiert.

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Nur wenige Stunden nach dieser Aufnahme ereignete sich an diesem Bahnübergang besagter Unfall.

Bleckede, 01.05.2013: Nur wenige Meter hinter dem Endhaltepunkt Bleckede Süd ist der Triebwagen der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsfreunde Lüneburg (AVL) an einem mit einer Blinklichtanlage gesichertem Bahnübergang mit einem Auto kollidiert. Der 63-jährige Fahrer des VW Golf missachtete das Rotlicht und wurde von dem herannahenden historischen Triebwagen erfasst. Der PKW hatte dem ca. 40 Tonnen schweren Schienenfahrzeug nichts entgegenzusetzen – Totalschaden. Der Autofahrer wurde mit leichten bis mittleren Verletzungen ins Lüneburger Krankenhaus eingeliefert. Das Zugpersonal und die Fahrgäste kamen mit dem Schrecken davon.

Mehr Informationen: Bilder Und Bericht der Bleckeder Feuerwehr

OHE will Gütersparte verkaufen

Die OHE ( Osthannoversche Eisenbahnen AG ) will ihre Gütersparte verkaufen. Der Betriebsrat der OHE sowie die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG befürchten den bevorstehenden Verlust von bis zu 260 Arbeitsplätzen. Außerdem sei mit dem Verkauf der Fortbestand des rund 280 km langen unternehmenseigenen Streckennetzes zwischen Elbmarsch (Winsen, Niedermarschacht) sowie Lüneburg und Celle in Gefahr. Das OHE-Netz ist – wie ein Blick in die Bilanzen offenbart – jahrelang defizitär gewesen. Der bevorstehende Verkauf zeichnete sich für Branchenkenner schon seit längerem ab: Vor Monaten wurde die Güterverkehrssparte in das Tochterunternehmen OHE Cargo überführt.

Die Auswirkungen auf die unternehmenseigenen Spedition KOG, UHU (Uelzener Hafen- und Umschlagsgesellschaft) und der Unikai (Hafenbetrieb Lüneburg) seien derzeit unklar. Angesichts des anvisierten Verkaufes wird seitens der Behörden ein Augenmerk auf die Standort- und Arbeitsplatzgarantien gerichtet: Die OHE waren bis vor fünf Jahren mehrheitlich in der Hand des Landes Niedersachsen. An die Veräußerung der OHE wurde die Bedingung der genannten Garantien geknüpft, die auch den Fortbestand des Schienennetzes in der derzeitigen Ausdehnung (exklusive Celle-Wittingen) bis 2016 beinhalten. Die EVG, welche ein „Sterben auf Raten“ des Traditionsunternehmens befürchtet, sieht dementsprechend auch das Land Niedersachsen in der Pflicht, eine sozialverträgliche Lösung zu finden.

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Weiterlesen:

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Ab 2014: erixx fährt zwischen Lüneburg und Dannenberg auf der Wendlandbahn

Die Ausschreibung des Dieselnetzes Südostniedersachsen(Lünebahn berichtete), welches auch die Bahnstrecke Lüneburg – Dannenberg Ost (“Wendlandbahn”) beinhaltet, ist beendet: Ab dem Winterfahrplan 2014 wird die in Soltau ansässige einhundertprozentige OHE-Tochter “erixx GmbH” mit einem modernen Triebwagen des Typs Alstom Coradia Lint 54 unter anderem auf der Wendlandbahn unterwegs sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf welchen weiteren Strecken der erixx ab 2014 unterwegs sein wird und weitere Details erfahren Sie im Folgenden in der Pressemitteilung der LNVG:

 

 
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Neu: Metronom – App für Smartphones und Tablets

Ab sofort gibt es für Smartphones und Tablets mit Android oder iOS die Anwendung (” App ” )”Metronom FahrPlaner”. Neben Fahrplanauskünften zu sämtlichen Metronom-Verbindungen, einer Favoriten-Funktion und der Möglichkeit der optischen (je nach verwendetem Endgerät) und akustischen Benachrichtigung im Verspätungsfall wartet die Metronom GmbH mit einer besonderen Innovation auf: Auf der Live-Karte lassen sich mittels GPS sämtliche Metronom-Züge in Echtzeit darstellen. Die Genauigkeit liegt laut Angaben des EVU bei ca. 90 %. Eigene Tests bestätigen diese Angabe: Die Darstellung auf der Karte wich stets weniger als eine Minute von der tatsächlichen Position der Züge ab. Dementsprechend exakt sind auch die Verspätungsmeldungen. Generell ist die Bedienung der Anwendung sehr intuitiv und es sind wenige Texteingaben nötig, so dass sich sämtliche Verbindungen schnell darstellen lassen.

 

 

 

 

 

 

Allerdings gibt es auch Nachholbedarf: So wird zum Beispiel nicht zwischen Metronom und Metronom Regional unterschieden. Außerdem könnten die Züge in der Kartenansicht größer dargestellt werden: Möchte man per Fingertipp mehr Informationen über den jeweiligen Zug abrufen, ist selbst auf Tablets eine große Treffgenauigkeit vonnöten.

Das Programm lässt sich kostenlos bei Google Play oder im Appstore herunterladen.

Weiterführender Link:

Metronom Fahrplaner bei Google Play

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Statt Y-Trasse: Landrat Manfred Nahrstedt bringt OHE ins Gespräch

In einem Interview mit der “Landeszeitung” äußerte sich Manfred Nahrstedt, Landrat des Landkreises Lüneburg, zu Alternativen zur umstrittenen Y-Trasse Hamburg/Bremen – Hannover.

Nahrstedt: “Ich persönlich glaube, dass die Y-Trasse in der alten Form nicht kommen wird. Da sind die Widerstände in der Region Rotenburg zu groß. Verständlich ist zwar, dass die Bahn sich nach Alternativtrassen umschauen muss. Was aber nicht passieren darf, ist, dass mehr Güterzüge durch Lüneburg rollen und Walsrode stattdessen einen ICE-Halt versprochen bekommt. Dagegen verwahren wir uns in der Region entschieden. Hier wohnen die Menschen entlang der Strecke Winsen, Lüneburg bis nach Celle. Die wohnen aber nicht wo die Y-Trasse geplant ist. Das will mir einfach nicht in den Kopf, wenn hier einfach 73.000 Leute in der Hansestadt Lüneburg abgehängt werden sollen. Will man die Heideregion besser mit der Schiene erschließen, muss man zur Not darüber nachdenken, die private OHE-Strecke, die von Winsen über Hützel bis Celle verläuft, wieder zu ertüchtigen.”

Persönliche Überlegung: Aus Kapazitätsgründen würde ich nicht nur das OHE-Netz über Winsen – Hützel – Soltau – Celle nutzen, sondern das “OHE-Y” von Winsen und Lüneburg nach Hützel und von dort weiter nach Soltau und Celle ins Kalkül ziehen. So ließe sich von Lüneburg und Winsen bis Hützel ein quasi-zweigleisiger Betrieb realisieren, welcher auf dem eingleisigen Netz der Osthannoverschen Eisenbahnen zusätzliche Kapazitäten schafft. Die Umsetzung wäre theoretisch ab sofort möglich. Den Nachteilen der Dieseltraktion stehen die Vorteile der wegfallenden langwierigen Planfeststellungsverfahren und des kosten- und zeitaufwändigen Streckenbaus gegenüber. Das “dritte Gleis” zwischen Lüneburg und Stelle ist ein Beispiel dafür, dass es sich Jahrzehnte hinziehen kann, bis neben eine bestehende Bahnstrecke ein weiteres Gleis gelegt werden kann.

Weiterführender Link: Die Streckenkarte

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